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30 Minuten
60 Minuten
 
Freestyle
geschriebene Texte
 

Professor FreiZeit aka Paar Rar Neu Jaaa Beats. wurde im August 1975 in Friesoythe geboren. Als Sohn einer Lehrerin hatte er es nicht immer einfach. Ende der Achtziger kam der Professor durch Schulfreunde an Metal-, Rock- und Punkmusik. Inspiriert von den Einheimischen Bands ,,The Crusaders“ und ,,Alk and Oiters“ lernte er nach kurzer Zeit selber Texte zu entwickeln. Durch seinen besten Kumpel hatte der Professor die Möglichkeit, kleinere Einblicke in die Musikbearbeitung am Computer zu bekommen. Fast jeden Tag war er dabei, wenn der Kumpel, der alle Instrumente beherrschte Musik in seinem Zimmerstudio aufnahm. Anfang der Neunziger begann er mit diversen Spaßbandprojekten harte Musik zu Covern und stand bei einigen Schlagerchancen, einem 2 Mal jährlich stattfindenden Musikwettbewerb, als Sänger mit unterschiedlichen Musikern auf der Bühne. Zu beginn der Neunziger fand er dann auch zum ersten Mal gefallen an Rapmusik. Durch ein „Anarchist Acadamy“-Tape, das er von nem Schulkumpel geschenkt kriegte, kam er auf den Geschmack. Von nun an interessierte er sich für Hip-Hop & Rapmusik in diversen Sprachen. Mit der Zeit wuchs die Begeisterung für diesen Musikstil immer weiter. Einflüsse wie „Die Klasse von `95“(„F.A.B., Spex & Mirco Machine, Fettes Brot, Die Absoluten Beginner...“), „Freundeskreis“, „Curse“, „A Tribe Called Quest“, „De la Soul“, „Die Fantastischen Vier“, „Advanced Chemistry“ und vielen, vielen Weiteren taten ihr Übriges. Auch die Faszination für unterschiedlichste elektronische Musik und Beats wurde immer größer. Professor FreiZeit begann das Texten zu forcieren und schrieb viele Gedichtbücher voll. Ab Ende der Neunziger Jahre trat er auf diversen Poetry-Slam-Veranstaltungen auf, um die Gedichte kundzutun. Dies tat er in unterschiedlichen Städten, vornehmlich jedoch in Oldenburg. 1999 beschloss er mit einigen Kumpels auf einer Party Musik aufzunehmen. Die Idee eines Einwortsongalbums war geboren und wurde verwirklicht. Ein einmaliges gemeinsames Nackt musizieren brachte das „Prengelbande-Album „Nacktscham,, ist ein gesellschaftlich erzeugtes Gefühl“ hervor, das sich im Untergrund so gut verkaufte, da die Band mit dem Vervielfältigen der CD`s nicht mehr hinter herkam. Bei diesem Bandprojekt agierte Henning als „Sänger“ auch zum ersten Mal unter dem Namen „Scham-Lippe“. Außerdem begann Henning sich für die Künstlerische Seite der Hip-Hop-Kultur zu interessieren. So fing er 1997 an abstrakte Bilder zu malen, die er zwischendurch immer wieder verschenkte. Mit der Zeit entwickelte Henning seinen eigenen Stil, den er unter dem Decknamen „THC“ immer weiter verfeinerte. Schnell war klar, das Professor´s Bilder hohen Respekt verdienen.

Der Name wurde durch „Der Asi-Art“ erweitert. Von diesem Zeitpunkt an bereiste der Asi-Art einige Städte und hatte unter anderem Ausstellungen in Berlin, Flensburg und Oldenburg, um nur ein paar zu nennen. Nebenher klebte Henning seine Bilder in Form von Street-Art zusätzlich in den öffentlichen Raum. THC betrachtet Kunst als eine freie Gabe. Von DgD.Records erfuhr er zum ersten Mal 2003. Da der Prof. aber an unterschiedlichen Plätzen lebte, kam er vorläufig nur dann und wann im Studio vorbei. Erst Ende 2010, als er aus persönlichen Gründen zurück nach Friesoythe zog, ergab sich eine gemeinsame zuverlässige Zusammenarbeit mit dem Label. Daniel N. forderte ihn auf, es doch einfach Mal zu versuchen. Sofort begeistert begab sich Prof. FreiZeit immer öfter für Aufnahmen ins Studio und brachte schließlich Ende Mai 2011 sein erstes Gemeinschaftsprojektalbum unter dem Namen ,,Der die Scham-Lippe is,, auf DgD.Records raus. Dieses von SoNiC produzierte Album trägt noch bis heute den Titel ,,We love the long weekend and a nice flash,,.2012 folgte dann das Album ,,Projekt Album,,.

Nach seiner Pause 2014 brachte der Professor das passende Album ,,Prof. FreiZeit,, auf den Markt. Noch im selben Jahr präsentierte er ,,The Big-Boom,, das Album mit über 24 Tracks. Anfang 2015 stand Kopfmäßig schon das nächste Album am Start ,,mal eben so,, welches seid Mitte 2015 zum downloaden bereit steht. Nach einer kurzen Pause in Berlin fing der Professor im Herbst 2015 an, sein nächstes Album ,,Fair Man Tears,, zu planen. Zwischendurch Freestylte der Prof der FreiZeit noch zwei

Freestyle Alben, welche nach und nach auf YouTube erscheinen. Anfang 2016 brachte FreiZeit sein neues Album ,,Fair Man Tears,, dann endlich an den Start. Seit Mitte 2016 kann man zudem die außergewöhliche Stimme auch auf den DgD Label Sampler ,,Irgendwo im Nirgendwo,, hören.

Anfang 2017 war es dann wieder Zeit für eine Pause...hin und wieder hören wir noch was von ihm...malgucken was passiert. DgD.Records wünscht Ihm auf jeden Fall alles Gute.

KUNST KOMMT KOMPAKT KRASS KREATIV KONTROLLFAIRLUSTIG KRAFTVOLL KONSENSUNABHÄNGIG KOMMENDEN KOMMUNIZIERENDEN KÜNSTLERN KÖNNENDEN KOMISCH KONTRÄR..., Klar kannst klugschnacken kontextorientiert kernfindend...

 

kümmerhaufentrümmerherzwesen kosmischer Kapitel ...???!!!...

 

im Wandel, what U want tell...

 

One Love, many art & artists

Interview

EgoTrip´s hat ein erstes Exklusiv Interview mit dem DgD-Künstler Professor FreiZeit geführt, über ihn und seine Karriere von den Anfängen bis Heute...aber lest selbst

 

 

EgoTrip: Hallo Professor FreiZeit. Schön das du dir die Zeit genommen hast mal mit uns zu Sprechen.

,,Zeit,, ist ein Gutes Stichwort, das bringt mich gleich auf meine erst Frage: Wie bist du zu diesen Namen Professor FreiZeit gekommen?

 

Prof. FreiZeit: Yo hallo EgoTrip. Ersma ne Respektbekundung an Euch dafür das Ihr mir die Möglichkeit gebt ma ein paar Takte zu erzählen. Also, wie Ihr wißt hieß ich bei meinem ersten Album noch Der die Scham-Lippe is. Mir gefiel dieser Name, doch bei den weiblichen Miterdlingen kam der sehr mies an. Tja, damit ich Erklärungen diesbezüglich aus`m Weg gehen kann, mußte ein neuer Name her. Auf Professor Freizeit kam ich, da ich wirklich für die Freizeit lebe und eigentlich auch immer was produktives damit anzufangen weiß. Somit fühle ich mich wie ein Professor für Freizeit.

 

EgoTrip: Okay, da das hier dein erstes Interview ist, will ich dir mal nicht so schwierige Fragen stellen. Aber sag uns doch mal, wann du Aktiv Angefangen hast mit der Musik? Und wie es dazu kam?

 

Prof. FreiZeit: Ui, nich schwer sagste. Wenn ich davon ausgehe, das auch das Musikhören ein aktiver Umgang mit Musik is, dann hab ich damit superfrüh angefangen, da ich mich schon immer irgendwie für Musik begeistern konnte. Mein Opa, der Berufsmusiker war, spielte sehr viele unterschiedliche Instrumente, er prägte mich durch ausgeprägtes Musizieren schon in frühkindlicher Lenbensphase. 1991 im Alter von 16 Jahren begann ich damit als Sänger für Spaßbandprojekte zu singen. Vielleicht eher schreien, da wir da immer so heftiges Punk- und Rockzeug gemacht haben. Oft noch in Form von gecoverten Songs. Wir haben zwei Mal im Jahr mit unterschiedlichen Musikern an nem Bandwettbewerb namens Schlagerchance teilgenommen. Des weiteren war ich sehr oft bei meinem besten Kumpel, der praktisch immer Musik machte und aufnahm. Dann und wann kam`s dann auch zu spaßigen Sessions. Dabei kamen manchmal äußerst komisch spontane Dinge raus. Nebenher hatte ich stetig mit Musik zu tun, da ich am Plattenteller zu Hause unzählige Mixtapes zusammenfrickelte.

 

EgoTrip: Und was glaubst du, wie hat sich deine Musik in dieser Zeit verändert? Ich mein man wird Älter und Reifer...

 

Prof. FreiZeit: Früher hab ich durch die Härte der Musik mehr geschrien. Das Texten fand noch unterm ganz anderen Aspekt statt. Vielleicht war`s wesentlich sinnfreier. Heute ist das Texten oft nachdenklicher, es sei denn es kommt im Freifluß zum Spaßtext. Jetzt ist es das Rappen, früher war`s Punk. Klar is Punk ne Herzenssache, doch kann ich die textlich auch durchs Rappen rüberbringen.

 

EgoTrip: Gab oder gibt es eine Person in deinem Leben oder vielleicht etwas anderes was dich beeinflusst hat Musik zu machen? Was war der Grund für dein na sag ich mal plötzliches provokatives Auftreten in der Hip Hop-Szene?

 

Prof. FreiZeit: Bestimmt hätte ich das schon gern mal vorher gemacht. Wie schon gesagt hab ich sehr früh durch meinen Opa zur Musik gefunden. Bevor mich Das-D aufforderte im DgD-Studio ma wat zu versuchen hab ich oft spaßeshalber mit nem guten Kumpel Freestyle gedaddelt, aber immer ohne das aufzunehmen. Vorher hatte mein Sandkastenkumpel mich dann und wann ma animiert musikalisch untermalt irgendetwas aufzunehmen. Als Dahn mich aufforderte und mir vor Allem die Möglichkeit gab, das zu tun hat er ja irgendwie den Stein nach Jahren ma wieder ins Rollen gebracht. Ich war hellauf begeistert, so wieder aktiv werden zu können. Provokativ is ne relative Sache und Sichtweise jedes/r Einzelnen. Klar soll da wat rüberkommen mit meiner Musik. Da muß doch das Herzblut fühlbar sein, wat da textlich drinsteckt. Vielleicht ist`s so doch provokativ zu sehen. Mmhkay.

 

EgoTrip: Okay jetzt mal was anderes. Was war bis jetzt dein wichtigstes Release? Und auf welchem Label kam es raus?

 

Prof. FreiZeit: Da das Album „I love the long weekend and a nice flash“ bis dato mein einziges auf einem Label aufgenommenes ist, kann ich sofort sagen, das dieses bei DgD.Records produzierte Werk auch mein Wichtigstes ist.

 

EgoTrip: Und was können deine Fan´s von dir und deinem nächsten Reales erwarten? Kann man da schon was verraten oder ist alles noch Top Secret?

Prof. FreiZeit: Um nich zu derbe loszuposaunen möcht ich nur verklickern, daß ich nun ganz anders unterwegs bin, als bei meinem letzten Album. Hab ja schließlich nen neuen Namen, der frisch geprägt werden will. Es wird auf Jeden ne interessante Wandlung vollzogen. Und seid lieber über- als unterrascht.

 

EgoTrip: Wenn du Fremden Menschen nur EINES deiner Lieder zeigen könntest, welches wäre es? Und wieso?

 

Prof. FreiZeit: Ne oberüble Frage, wobei sich die Antwort auch irgendwie immer ändern kann.

Dennoch glaub ich ich würd zur Zeit KWAN dat Gemeinschaftsding mit Sonic zeigen, weil es ein urst akutes Thema is

diese bekloppte Atomkraft.

 

EgoTrip: Was denkst du, als wer du in der Szene wahrgenommen wirst? Und wie kommst du darauf?

 

Prof. FreiZeit: Sorry da kann ich nur sagen. Keiner kann für andere wissen. Ich kann nur sagen, wie mich jeweilige Gegenüber gerad

wahrnehmen, aber keinesfalls ein Urteil über ne Szene machen. Das hab ich mir soeben gedacht.

 

EgoTrip: Hast du Lieblingsproduzenten mit denen du gerne zusammen Arbeitest, oder ist dir egal wer da grad am Mischer steht?

 

Prof. FreiZeit: Die Jungs bei DgD.Records sind schon dufte dabei. Jeder macht sein Ding aus ganzem Herzen. Mit anderen Produzenten hab ich noch nich gearbeitet. Fühl mich glücklich darüber das die Jungs mich hier so gut beraten und produzieren. Zumeist macht das ja Sonic, aber auch wenn Das-D die Songs bearbeitet, ich kann nur sagen die Jungs ham schon Plan von dem Ding. Jutie, Peace und Greetz an die Hip-Hop-Kultur. Ersma, Respect.

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